Webkatalog

Viagra und Cialis sind rezeptpflichtige Potenzmittel, welche für die Behandlung einer erektilen Dysfunktion ihre Anwendung finden. In Viagra, die Potenzpille der ersten Generation, ist der Wirkstoff Sildenafil und in Cialis, ein Potenzpille der zweiten Generation, der Wirkstoff Tadalafil enthalten. Beide Wirkstoffe sind Phosphodiesterasehemmer vom Typ 5 (PDE-5-Hemmer), die die Durchblutung des Penis steigern. Diese Hemmstoffe erhöhen die Durchblutung dadurch, dass sie die Blutgefässwände angreifen und somit für eine Gefäßwandentspannung sorgen. Wird die Pille eingenommen, wird dieses Enzym gehemmt. Die Folge ist, dass sich die Penisarterien aufweiten, das Blut in die Schwellkörper fließt und der Penis erigiert. Unterschiedlich ist allerdings der Wirkungszeitraum von Viagra und Cialis. Cialis besitzt gegenüber Viagra einen Vorteil, nämlich die gewünschte Wirkung hält bis zu 36 Stunden an (Viagra dagegen nur wenige Stunden). Mehrere Erektionen und Ejakulationen sind bei der Einnahme von Cialis eher möglich, als dies bei Viagra der Fall ist. Beide Potenzmittel sollten nicht eingenommen werden, wenn gleichzeitig Medikamente zur Behandlung von Herzkreislauferkrankungen eingenommen werden. Diese Kombination kann unter Umständen zum Herzstillstand führen, was jedoch ganz selten der Fall ist und das Risiko somit als äußerst gering einzustufen ist. Wenn auch abgeschächter, können bei Cialis diverse Nebenwirkungen auftreten, wie bei Viagra auch. Am häufigsten sind dies Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, vorrübergehender Hörverlust oder Gesichtsrötung. Viagra und Cialis sind aufgrund ihrer hohen Erfolgsquote (ca. 80 %) als sehr gute Potenzmittel einzustufen.